Moderne Urnengrab Platte aus schwarzem Granit und Iroko Quarzit. Der QR Code ist hier auf einem kleinen Sockel separat eingefräst und kann an verschiedenen Stellen auf der Grabanlage befestigt werden.

Digitale Dienste helfen das Andenken eines Verstorbenen zu bewahren

Erinnerungen an einen Verstorbenen wach zu halten, hat bisher beim Besuch am Grab nur in Gedanken oder bei einem gemeinsamen Gespräch mit einem begleitenden Familienangehörigen stattgefunden. Digitale Funktionen erlauben es Angehörigen oder Freunden Lebensereignisse eines Verstorbenen erlebnisreicher zurückzuholen. Ein Smartphone, ein QR-Code auf dem Grabstein und Online-Dienste machen es möglich.


Erinnerungen sind Trostspender
Was bleibt nachdem ein Mensch von uns gegangen ist? Seine Erinnerungen. Sie spenden Trost in Zeiten der Trauer und darüber hinaus. Während zuhause Fotoalben oder Filmdokumente ein gern genutztes, emotionales Andenken sind, sind Erinnerungen beim Besuch des Verstorbenen an seinem Grab eher flüchtig. Nicht wenige Angehörige verweilen nur kurz an der Grabstätte. Vielleicht setzt man sich zum Nachdenken noch mal auf eine Friedhofsbank und genießt die Ruhe.

Modernes Urnengrab aus Quarzit Azul Macaubas und Rosso Filetto mit moderner Grableuchte aus Edelstahl. Der QR Code wurde in einer Größe von 5cm x 5 cm auf hellem Untergrund eingefräst.  

Modernes Urnengrab aus Quarzit Azul Macaubas und Rosso Filetto mit moderner Grableuchte aus Edelstahl. Der QR Code wurde in einer Größe von 5cm x 5 cm auf hellem Untergrund eingefräst.

Andenken zum Leben erwecken
Wie wäre es, wenn Erinnerungen aus dem Leben des Verstorbenen in wenigen Sekunden „zum Leben“ erweckt werden würden? Beispielsweise am Smartphone, was so ziemlich jeder Bürger mit sich trägt. Ein QR-Code, auf dem Grabstein eingraviert, ist der Einstieg zu einer virtuellen Gedenkstätte des Verstorbenen. Das kann eine eigens angelegte Website sein, ein noch online stehender Facebook-Account oder persönliche Clips auf YouTube.

Die Wege zu den Erinnerungen ist für die Grabbesucherin oder den Grabbesucher einfach:

  • Den QR-Code am Grabstein einscannen (was eine App erfordert, die kostenfrei für jedes Betriebssystem schnell installiert werden kann)
  • Die durch den Code dekodierte Website oder das Portal antippen (setzt voraus, dass eine gute Internetverbindung besteht)
  • Und schon laden sich die Bilder, Videos oder vergangene Posts
Moderne Urnengrabanlage aus schwarzem Granit und Kaschmir Gold mit einem Grabkreuz aus Edelstahl. Der QR Code ist auf einem separaten Sockel angebracht, der an unterschiedlichen Stellen auf der Grabanlage befestigt werden kann.

Moderne Urnengrabanlage aus schwarzem Granit und Kaschmir Gold mit einem Grabkreuz aus Edelstahl. Der QR Code ist auf einem separaten Sockel angebracht, der an unterschiedlichen Stellen auf der Grabanlage befestigt werden kann.


Digitale Erlebnisse sind etabliert

Digitale Erlebnisse haben für viele Menschen einen festen Platz in ihrem persönlichen Leben. Facebook, Instagram oder ein persönliches Blog sind etablierte Formen mit Freunden und der Familie zu kommunizieren. Diese Erlebnisse bleiben nach dem Tod eines Verstorbenen erhalten, sofern die Angehörigen das möchten und Zugang zu den entsprechenden Portalen haben. 

Moderne Urnengrab Platte aus schwarzem Granit und Iroko Quarzit. Der QR Code ist hier auf einem kleinen Sockel separat eingefräst und kann an verschiedenen Stellen auf der Grabanlage befestigt werden.

Moderne Urnengrab Platte aus schwarzem Granit und Iroko Quarzit. Der QR Code ist hier auf einem kleinen Sockel separat eingefräst und kann an verschiedenen Stellen auf der Grabanlage befestigt werden.

Beispiel Facebook:
Das Freundeportal ist in Deutschland seit mehr als 10 Jahren etabliert. Hat ein Mensch zahlreiche Erlebnisse mit seinen Freunden geteilt, bietet die Timeline – die nichts anderes, als einen Lebensweg darstellt – eine fantastische Möglichkeit, in die Zeit von damals zurückzublicken. Das kann eine ansprechende Form der Trauerbewältigung sein.

Beispiel persönlicher Blog:
Die Angehörigen nutzen das digitale Tagebuch, um ihre Trauer besser zu verarbeiten und mit Freunden und der Familie zu teilen. Man kann Geschichten erzählen, Fotos einscannen und in eine Bildergallerie hochladen, usw. Die Dialogmöglichkeiten schaffen wiederum Feedback, der tröstet. Auch ein digitales Kondolenzbuch kann in das Blog integriert werden.

Modernes Urnengrab mit Grabplatte aus Dorfer Grün mit natürlich bearbeiteter Oberfläche und schwarzem Granit. Der QR Code wurde in einer Größe von 5x5 cm in die Grabplatte eingearbeitet.

Modernes Urnengrab mit Grabplatte aus Dorfer Grün mit natürlich bearbeiteter Oberfläche und schwarzem Granit. Der QR Code wurde in einer Größe von 5×5 cm in die Grabplatte eingearbeitet.


Schutz der Persönlichkeit des Verstorbenen

Falls die Angehörigen nur einer bestimmten Gruppe von Menschen Zugang zu den Erinnerungen gewähren möchte, kann man einen Passwortschutz integrieren oder einen öffentlichen bzw. eine geschlossenen Raum definieren.

Gestaltung des QR-Codes 
Die Gestaltung des QR-Codes am Grabmal selbst gestaltet sich dank moderner Methoden vielfältig. Je nach Geschmack kann das rechteckige Kästchen entweder auf dem Grabstein selbst, auf der Grabplatte oder in Form eines Schmuckelements auf einer separaten Edelstahlplatte eingelasert werden. Am Grabstein selbst wird der Code computergesteuert dreidimensional eingraviert. Um den Code lesbar zu machen, muss der Hintergrund farblich abgesetzt sein. Der QR-Code kann dezent oder auffällig eingraviert werden. Kreative Steinmetzbetriebe, die Partner unseres Hauses sind, kombinieren die Codes in religiöse Symbole oder in die Beschriftung des Steins. Grabsteine mit ebener Fläche eignen sich am besten für die Gravur des Codes. Bei Natursteinen bzw. Felsen ist es gar nicht, oder mit erheblichem Aufwand möglich, einen Code einzumeißeln. 

Fazit
QR-Codes schaffen eine Brücke zwischen Tradition und Moderne in Bezug auf die Bestattungskultur. Sie sind eine bereichernde zusätzliche Form, um zum Verstorbenen Verbindung aufzunehmen. Der Code hilft in Kombination mit einer Website oder einem Portal die persönliche Symbolik einer Grabanlage zu erweitern.

Stellen Sie sich vor, ein Familienmitglied macht ein Selfie am Grabstein und teilt es auf der Facebook-Page des Verstorbenen mit den Worten: „Ich habe Dich heute besucht“ oder „mir war heute so nach Dir“. Und Freunde sowie die Familie sehen das kurze Zeit darauf. Wäre das nicht eine schöne Form der Trauerbewältigung? Unserer Meinung nach ist es eine zeitgemäße, intensive Art des Ausdrucks des Lebens und der Erinnerung an einen geliebten Menschen. 

Falls Sie Interesse haben einen QR-Code auf Ihrem Grabstein einzugravieren und eine eigene Website für Ihre Angehörigen zu erstellen, sprechen Sie uns an. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Grabmalzentrum zeigen Ihnen gerne die Möglichkeiten auf, eine Grabanlage mit individuellem QR Code zu gestalten. In einem persönlichen Beratungsgespräch nehmen wir uns Zeit und setzen Ihre Ideen um.

 

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