Ökologische Standards bei der Produktion von Natursteinen

Sparsamer Umgang mit Ressourcen

Moderne und energiesparende Produktionsabläufe sind für die Firma Böse Voraussetzung für eine umweltgerechte Herstellung von Grabmalen. „Ökologische Standards sind wichtig, um wirtschaftlich zu arbeiten“, berichtet Heinz Böse. „Umweltbewusstsein und Effizienz liegen nicht weit auseinander.“ So hat die Firma Böse einen Kreislauf entwickelt, der Abfälle sinnvoll nutzbar macht. Auch in Sachen Energie- und Wassersparen hat sich der Familienbetrieb einiges einfallen lassen: Die Produktionshallen werden mit einer Holzhackschnitzelheizung beheizt.

Umweltfreundlicher Produktionskreislauf

Wer ein Grabmal nach seinen persönlichen Vorstellungen anfertigen lassen möchte, ist bei Böse Natursteine an der richtigen Adresse. Denn modernste Technik und traditionelle Handarbeit spielen hier Hand in Hand: Die äußere Formgebung der Steine erfolgt maschinell, der Steinmetz kümmert sich um die Details. Der Start eines jeden Auftrags ist die Übersetzung individueller Kundenwünsche in Maschinendaten, die im gesamten Betrieb abrufbar sind. Damit sind die Weichen für den ersten Schritt gestellt: Das Absägen einer Scheibe aus einem der unzähligen großen Granit- und Marmorblöcke, die Heinz Böse in der ganzen Welt einkauft. Zum Einsatz kommen hier Seilsägen, die mit Industriediamanten bestückt sind. „Das Seil dreht sich sehr schnell, was zu einer starken Hitzeentwicklung führt“, beschreibt Susanne Böse. „Deshalb wird permanent mit Wasser gekühlt.“ Das Abwasser  fließt samt Steinstaub durch ein Kanalsystem zu einer Wasseraufbereitungsanlage, in der auch der Steinstaub als Abfallprodukt gesammelt wird. Gemischt mit Schotter kommt er im Straßenbau oder beim Bau von größeren Gebäuden zum Einsatz.

Feintuning in mehreren Arbeitsschritten

Frisch abgetrennt durch die Seilsägen kommen die Steinplatten in die große Produktionshalle, wo sie weiter verarbeitet werden. Dafür kann an jeder Maschine der Auftrag aufgerufen und im Sinne des Kunden weitergeführt werden. Es wird poliert, geschliffen und versiegelt, die Maschine wechselt je nach Bedarf automatisch den Werkzeugkopf. Für das Polieren von Sockeln und Einfassungsteilen scannt ein Mitarbeiter die Konturen des Steins ein – dann arbeitet die Maschine selbstständig. Und auch Rundungen – beispielsweise die Silhouette eines Engels – können mit den Seilsägen herausgearbeitet werden. „Das gesamte Management des Materials, das wir verwenden, wird von einem Warenwirtschaftsystem in der EDV übernommen. Dadurch ist gewährleistet, dass jeder Steinblock maximal ausgenutzt wird. Dies spart viel Material“, erklärt Ingo Peli, der bei Böse für die Materialwirtschaft zuständig ist.

Der Steinmetz in der Produktionskette

Trotz Technik und neuestem Know-how können wir auf eines nicht verzichten: die langjährige Erfahrung und das Können unserer Mitarbeiter. Erfahrene Mitarbeiter polieren die Steine mit sehr viel Feingefühl an Stellen, wo es für Maschinen unmöglich ist. Susanne Böse erklärt: „Unsere Steinmetze und Bildhauer arbeiten Symbole und individuelle Verzierungen, wie z.B. Gravuren in die Grabmale ein. Dabei ist ein geschultes Auge gefragt, denn Stein ist ein Naturprodukt d.h. die unterschiedlichen Materialausprägungen und Maserungen des Steins sollen mit der Form und der Verzierung ein harmonisches Ganzes ergeben. So produzieren wir im Zusammenspiel von Beratung, Technik und Handarbeit für jeden Kunden individuell den passenden Grabstein.“

Steinmetzpartner: Natursteinbetrieb Barth

Den Natursteinbetrieb Barth leitet Harald Barth in dritter Generation. In der Initiative GrabmalPartner fühlt er sich dank der großen Auswahl und des umfassenden Serviceangebots sehr gut aufgehoben. „Es bringt einfach Vorteile, wenn mehrere Betriebe zusammenarbeiten“, beschreibt Harald Barth. „Man kann sich jederzeit untereinander austauschen, wenn man Fragen oder Probleme hat – das gilt auch für die einzelnen Steinmetzbetriebe innerhalb der Initiative Grabmal- Partner untereinander. Und man kann sich natürlich auch gegenseitig helfen – das ist eine schöne Sache.“

Harald Barth arbeitet schon viele Jahre mit der Firma Böse Naturstein zusammen. „Das ist sehr schön, denn wir haben so eine große Auswahl, die ein kleiner Betrieb normalerweise nicht hat. Hier können sich unsere Kunden viel anschauen und ganz individuelle Grabmale anfertigen lassen“, erklärt Harald Barth. „Denn ein Stein ist nicht wie der andere. Da ist es sehr wichtig, ihn live zu sehen.“

© Veröffentlicht in: Marktkorb

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