Unsere Grabsteinausstellung in Großenlüder

Im Urlaub haben wir das Straßburger Münster und die Kathedrale im französischen Reims besucht. Beeindruckend, die schönen Kirchenfenster von Marc Chagal und anderen Künstlern. Wir stehen ehrfürchtig vor Bildhauerarbeiten an den großen Portalen und kunstvollen Arbeiten, die Steinmetze vor Hunderten von Jahren von Hand geschaffen haben.

Wunderschön und auch nachdenklich stimmen die meditativen Texte, die wir über Kopfhörer beim Betrachten der Kirche hören: „Wir sind alle untereinander verbunden. Niemand ist eine Insel.“ – „ Im Zeitalter der Digitalisierung wissen wir innerhalb von Sekunden was am anderen Ende der Welt passiert. Wir kennen aber oft unsere nächsten Nachbarn nicht. Nie waren wir besser informiert und haben uns zugleich so voneinander isoliert gefühlt.“ – „Beim Aufenthalt auf einem Friedhof erfahren wir eine Art Erdung: Das Nachdenken über vergangene Zeiten löst eine Besinnung auf die Gegenwart aus.“ – „Ein Grabmal erinnert uns an Menschen mit denen wir verbunden waren und sind.“

Die Kathedrale von Reims

 

Grabmale als Meditationssteine

Steinmetze haben heute andere „Geschäftsfelder“ als den Bau von Kirchen. Sie gestalten Grabmale. Wichtig ist dabei die Gestaltung des Grabmals als Erinnerungs- und Meditationstein für einen Verstorbenen – und natürlich eine gute künstlerische Handwerksarbeit. Die Symbolik und Beschriftung mit den Lebensdaten helfen den Hinterbliebenen, sich an die Verstorbenen zu erinnern. Wenn dazu Trauerrituale möglich sind, wie das Anzünden einer Kerze oder das Pflanzen oder Ablegen von Blumen, hat der Besuch an der Grabstätte eine heilsame Wirkung. Darüber hinaus erfüllen schön gestaltete Friedhöfe eine wichtige soziale Rolle. Sie geben geschützten Raum für Trauer und viele kommen mit Gleichgesinnten ins Gespräch.

Wandel in der Trauerkultur – nicht immer optimal

Es ist bedauernswert, dass der Wandel in der Trauerkultur hin zu den Möglichkeiten anonymer Bestattungen und Vergessen im Wald der Gesellschaft auch ein Stück ihrer Wurzeln nimmt. Das Verhältnis von traditionellen Erdbestattungen zu Verbrennungen ist heute ca. 35% zu 65%. Menschen, die sich Gedanken über ihr Lebensende machen, sollten darüber informiert sein, was den Hinterbliebenen gut tut und sich dann für Bestattungsarten entscheiden, bei denen Trauerrituale möglich sind. Und noch ein Aspekt ist von Bedeutung: Die Verantwortung für den Umweltschutz. Sie sollte nicht mit dem Tod enden. Es wird kaum beachtet, dass eine Verbrennung sehr hohe Mengen an Energie erfordert. Dagegen ist eine Erdbestattung die weit natürlichere Bestattungsart.

Das Strassburger Münster

 

Ein schönes Grabmal kann trösten

Eine Grabstätte auf einem Friedhof bietet den Hinterbliebenen alle Möglichkeiten der Trauerarbeit. Es gibt aufwendige und kostengünstige und auch pflegeleichte Lösungen für die Gestaltung des Grabes. Beim einem Besuch im max böse Grabmalzentrum erhalten Sie gerne Unterstützung bei der Gestaltung eines Grabmals von unseren einfühlsamen Beraterinnen und Beratern.

Schreibe einen Kommentar

Benötigte Felder sind mit * markiert.