Einblicke in einen aufwendigen Transport-, Produktions- und Versatzprozess

Was kostet ein Grabstein? Mit dieser Frage beginnen die Gespräche mit unseren Kunden sehr oft beim Besuch in einem unserer Grabmalzentren. Um eine genaue Antwort zu geben, bedarf es ein wenig Geduld und Mitarbeit. Denn jedes Grabmal soll an die Persönlichkeit des bzw. der Verstorbenen erinnern oder ein bestimmtes Gefühl ausdrücken. Da der Preis eines Grabsteins nicht allein für den Stein selbst steht, sondern aus vielen Merkmalen besteht, sehen wir es als wichtig an, Ihnen die Kosten für einen Grabstein und allen damit verbundenen Services näher zu erläutern.

Mit einer Grabsteinskizze fängt es an

Skizzieren einer Grabanlage
 
Zunächst fertigen unsere Berater im Gespräch mit den Angehörigen eine Entwurfskizze über das Design und den Ausdruck des Grabmals an. Im Grabmalzentrum haben wir den Anspruch, bei der Ausarbeitung eines Entwurfs Ihre persönlichen Vorstellungen so gut wie möglich umzusetzen. Dann wird mit der Gesteinsart gleichzeitig die Farbe für die Grabanlage ausgesucht.

Entwurf einer CAD-Zeichnung

Im nächsten Schritt entsteht aus dem Entwurf eine CAD-Zeichnung, die mit Hilfe eines Computerprogramms in Maschinendaten umgewandelt wird. Die Zeichnung dient also als Grundlage für die spätere Bearbeitung des rohen Steins uns unserer Produktionshalle.

Steine aus der ganzen Welt

Früher war es üblich, regionale Natursteinvorkommen zu nutzen, doch heute kommt der Naturstein aus der ganzen Welt. Im Grabmalzentrum findet sich eine unbeschreibliche Vielfalt an Natursteinen von denen Heinz Böse jeden Steinblock aus den entlegensten Winkeln der Welt persönlich aussucht. Das bedeutet, die Steine haben einen langen oft mehrere Wochen dauernden Transport hinter sich.

Diamanten zerteilen den Stein

Der Rohblock wird von einem großen Stapler in eine moderne Diamantseilsäge gelegt und es werden Tranchen abgeschnitten. Diese werden dann von einem Kran in eine Flächenschleifmaschine gelegt um die Oberseite nach Vorgaben aus dem Auftrag zu schleifen oder zu polieren. Auch hier sind Diamantwerkzeuge im Einsatz. Unsere Mitarbeiter teilen die polierte Tranche nach Vorgaben des Auftrags ein und achten dabei auf die Maserung. Anschließend werden die angezeichneten Bauteile ausgesägt, gerade Teile in der Sägeanlage, runde Teile mit einer speziellen Seilsäge.

Viel Handarbeit

Namen in einen Grabstein eingravieren
 
Nach der maschinellen Bearbeitung werden im Anschluss die Basisteile von nun an in Handarbeit verarbeitet: Ein Handschleifer bringt Fasen an und rundet die Kanten ab. Rundungen und Oberflächeneffekte werden eingeschliffen und der Bildhauer modelliert plastische Ornamente oder gar Skulpturen.

Umweltschonende Umsetzung

Grabsteine von max böse Natursteine werden umweltschonend in effizienten und energiesparenden Produktionsabläufen gefertigt. Ein Wasserkreislauf verhindert unnötigen Wasserverbrauch bei der Kühlung der Sägen. Holzabfälle werden durch eine schadstoffarme Holzhackschnitzelheizung in Wärme umgewandelt. Die Reststücke werden erfasst und für weitere Aufträge verwendet, das heißt intelligente Computersoftware hilft Steinabfälle zu vermindern.

Grabschmuck und Symbolik

Auf die fertige Grabanlage werden nun Inschrift und Grabschmuck angebracht. Auch hier erhalten Sie Unterstützung bei den Entscheidungen, was am besten zum Verstorbenen und dem Design des Steins passt. Ob moderne Motive aus Edelstahl oder Symbole aus in Handarbeit gegossener Bronzesymbole, jeder Kundenwunsch wird erfüllt. Die Inschrift beinhaltet den Namen und die Lebensdaten des Verstorbenen. Je nach Wunsch und Art des Grabmals werden die Buchstaben in den Stein gehauen oder aus Edelstahl, Bronze oder Aluminium aufgesetzt.

Steinbearbeitung ist anspruchsvoll

Besondere Wünsche, wie die Fertigung eines Engels, werden von unseren Steinmetzen individuell hergestellt.
 
Bis aus dem Rohblock ein würdiges Denkmal in Form eines Grabsteins entsteht, sind viele Schritte notwendig: Von der kreativen Leistung der Beraterinnen und Berater, vom Transport des Gesteins, von der technischen Umsetzung und dem Einsatz großer Maschinen, hochwertiger Werkzeuge und viel Handarbeit bis zum fertigen Produkt vergehen viele Arbeitsstunden. Das fertige Denkmal wird zur Endkontrolle zusammengesetzt und aufgestellt. Die Schrift wird angezeichnet und wenn Sie es wünschen, können Sie Ihre Grabanlage vor dem Versetzen auf dem Friedhof begutachten.

Beratung im Grabmalzentrum in Großenlüder bei Fulda

 
Das Versetzen auf dem Friedhof

Zuerst wird ein Fundament gebaut, damit die Grabanlage einen sicheren Halt hat. Bodenbeschaffenheit, Geländegefälle und Gewicht des Natursteins erfordern viel Geschick und Genauigkeit, Erfahrung und den Einsatz schwerer Maschinen. Das Versetzen wird meist von einem Steinmetzpartnerbetrieb in Ihrer Region übernommen. Damit haben Sie einen Ansprechpartner direkt vor Ort.

Design als Ausdruck des Lebens und der Erinnerung

Jedes Jahr entstehen neue Grabmalmodelle aus einem Team von kreativen Mitarbeitern, Bildhauern und Designern. Auch eine eigene Fertigung von Grablaternen, Kreuzen und Schriften aus Edelstahl gehört zum Familienverbund unseres Natursteinunternehmens.  Die schönsten Grabmaldesigns werden jedes Jahr in einem Grabmalkatalog veröffentlicht. Hier können Sie sich inspirieren lassen von Formen, Farben und Design im Stein sowie von passenden Zitaten. Alle Grabmale sind geordnet nach Kategorien, die für einen bestimmten Ausdruck stehen, wie z.B. Zuneigung,  getrennt und doch verbunden oder auch Glaubensymbolik.

Immer ein Gesamtpreis

Den Preis einer Grabanlage beinhaltet alle genannten Leistungen. Vergleichbar mit dem Kauf eines Autos ist der Preis abhängig vom Modell, des Materials der Ausstattung, der Farbe und der Extras. Deshalb ist es allen Beraterinnen und Beratern im max böse Grabmalzentrum wichtig, Ihr individuelles Budget zu beachten und gleichzeitig die persönlichen Wünsche in einen schönen Grabmalentwurf umzusetzen.

 

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