Wenn ein geliebter Mensch stirbt

Was ist zu organisieren?

Der Tod eines geliebten Menschen bedeutet für die Angehörigen eine emotionale Ausnahmesituation. Dennoch muss in dieser schweren Zeit vieles organisiert und geregelt werden, das sich nicht aufschieben lässt. Neben der Bestattung und der Trauerfeier müssen viele Formalitäten abgewickelt werden.

Direkt nach dem Sterbefall

Ereignet sich der Trauerfall zu Hause, sollte schnellstmöglich ein Arzt benachrichtigt werden, der den Tod offiziell feststellt und eine Todesbescheinigung ausstellt. Diese wird benötigt, um beim Standesamt eine Sterbeurkunde zu erhalten. Es ist möglich, den Verstorbenen noch bis zu 36 Stunden zu Hause aufzubahren, um in Ruhe Abschied zu nehmen.

Der Weg zum Bestatter

Als nächstes sollten die Hinterbliebenen das Umfeld über den Verlust des Angehörigen informieren und einen Bestatter aufsuchen. Falls von den Hinterbliebenen gewünscht, kann der Bestatter eine Fülle von Aufgaben erledigen wie zum Beispiel die Überführung, die Einsargung und den Erwerb des Grabes. Auch die gesamte Organisation der Trauerfeier inklusive Musikauswahl und Totenbekleidung kann der Bestatter für die Hinterbliebenen übernehmen. Darüber hinaus kann er die Zeitungsanzeige schalten sowie Krankenkasse und Versicherungen informieren.

Die Wahl des Grabes

Wenn der Verstorbene im Vorfeld nichts über seine Beerdigung verfügt hat, stehen die Hinterbliebenen neben dem emotionalen Druck auch unter enormem Zeitdruck. Nicht selten werden unwiderrufliche Entscheidungen getroffen, über deren Endgültigkeit sich die Hinterbliebenen nicht bewusst sind. So sollte jeder bedenken, dass die Wahl der Bestattung ausschlaggebend ist für die Möglichkeiten, Trauerrituale auszuführen. Bei einer alternativen Bestattungsart sollte beachtet werden, dass Trauerhandlungen oft nicht möglich oder gewünscht sind. Der Friedhof dagegen ist ein Ort, an dem individuelle Trauerhandlungen willkommen sind, an dem man Gleichgesinnte treffen kann und der Geborgenheit und Ruhe verspricht.

Grabstein und Grabpflege

Einige Wochen nach der Bestattung ist es an der Zeit, das Grab zu räumen und sich um die Grabpflege zu kümmern. Bis zum Aufstellen des Grabsteines sollte etwa ein Jahr vergangen sein, ein Urnengrabstein kann schon bald nach der Beerdigung gesetzt werden. Die Auswahl eines passenden Grabsteins, der für die Persönlichkeit des Toten steht, kann bereits im Vorfeld erfolgen. Die Firma Böse bietet mit ihrer modernen Innenausstellung im Grabmalzentrum und mehr als 5.000 Grabsteinen auf dem Firmengelände eine besondere Auswahl, die von einer umfassenden Beratung in Abstimmung mit dem betreuenden Steinmetz begleitet wird.

Vorsorgen zu Lebzeiten

Es besteht für jeden die Möglichkeit, die Angehörigen zu entlasten und auch schon zu Lebzeiten einen Stein auszusuchen und zu entscheiden, wie und wo die Bestattung erfolgen soll. Rat und Hilfe kann man sich im Grabmalzentrum holen, hier kann entweder mit dem Grabmalzentrum ein Vertrag über das Aufstellen eines Grabmals oder auch ein Treuhandvertrag mit der Steinmetzinnung abgeschlossen werden. Für viele, die diese Verträge schon zu Lebzeiten abschließen, ist es beruhigend zu wissen, wo der Ort ist, zu dem die Hinterbliebenen später gehen können, und vor allem, dass sie entlastet sind.

© Veröffentlicht in: Marktkorb

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